A school for Christmas

Starting off from a humble charity initiative – packing a couple of Christmas parcels for the poorest of the poor in Eastern Europe – a Swiss couple has come all the way to helping to develop a whole school for Roma children in Moldova. I wrote up this Christmas story for NZZ Online:

Mit gross angelegten Päckli-Aktionen setzen Schweizer Hilfswerke in der Weihnachtszeit Zeichen gegen extreme Armut in Ost- und Südosteuropa. Was mit Päckli-Packen zu Hause und Verteilen vor Ort begann, ist für ein Schweizer Ehepaar mittlerweile zum leidenschaftlichen Engagement für ein Schulprojekt unter den Ärmsten der Republik Moldau geworden.

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Solothurn, a very relaxed baroque town

For NZZ Online’s summer blog, I wrote a post on how to spend a perfect day in the wonderfull little town of Solothurn.

Und so standen meine Frau und ich jüngst an einem Mittwochmorgen am Bahnhof, fest entschlossen, in einem Tag möglichst viel Solothurn aufzusaugen. Das alberne Gefühl, auf derart heimatlichem Terrain den Touristen zu spielen, verflüchtigte sich rasch. Ich würde uns als begeisterte Stadttouristen bezeichnen: Wir können London, Berlin oder Budapest tagelang durchwandern, ohne dass uns eine Sekunde langweilig wird. Entscheidend dabei ist, nicht bloss die üblichen Touristenspots abzugrasen, sondern möglichst die ganze Bandbreite einer Stadt zu erfassen – von der A-List-Sehenswürdigkeit bis zum verschrobenen Graffiti, vom lokalen 0815-Supermarkt bis zum Edel-Bioladen, von der Strassenmusikszene bis zum High Brow-Kulturevent. Und vor allem: Zu fotografieren, bis der Auslöser glüht.

Dieses Prinzip haben wir auch auf Solothurn angewendet – mit, wie wir finden, vollem Erfolg.

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«Einzigartige Stellung im Feld des Problemschachs»

Shortly before Christmas, the following press update was circulated. It poignantly illustrates – unfortunately only in German – why the Neue Zürcher Zeitung is still so special:

Neuer Schachredaktor bei der NZZ

Andreas Nievergelt wird ab diesem Jahr die Sparte Problemschach in der NZZ von Odette Vollenweider übernehmen. Dass Vollenweider in den Ruhestand gehe, sei «eine Zäsur für die NZZ-Schachrubrik», teilte das Unternehmen mit. Sie begann 1956 als Schülerin des damaligen Schachredaktors Hans Johner für die Schachrubrik zu arbeiten und stellte seither um die 2000 Schachprobleme vor.

Vollenweider führte bei der NZZ unter anderem die Kompositionsturniere ein, welchen heute die Zeitung ihre «einzigartige Stellung im Feld des Problemschachs» verdanke. Sie gewann selbst gelegentlich Preise und veröffentlichte zwei Monografien über Israel Abramowitsch Schiffmann und Hans Johner.

Andreas Nievergelt, der neu die Sparte Problemschach betreut, hat Mitte Dezember an der Universität Zürich mit einem Vortrag zum Thema «Die deutschen Namen der Schachfiguren» habilitiert. Nievergelt arbeitet seit Längerem für die Schachredaktion des «Landboten» und ist Mitarbeiter des Fachblattes «idee & form».

Reeder: The top RSS app made in a café

I had the privilege to write a portrait about Swiss iOS developer Sivio Rizzi, author of the most beloved Reeder RSS Reader:

Was wie der Karriere-Tagtraum eines computerverrückten Teenagers aussieht, ist Silvio Rizzis Büro. Seit mehr als einem Jahr kommt der Software-Entwickler praktisch jeden Tag ins Gloria, um an seiner iPad-Software – einer sogenannten App – namens «Reeder» zu arbeiten. Wir treffen Rizzi, weil Reeder nicht irgendeine App ist: Wenn iPad- und iPhone-Benützer auf der ganzen Welt via RSS-Feeds die neusten Beiträge ihrer Lieblings-Websites und -Blogs lesen, so tun sie dies oft – sehr oft – mit Rizzis Software. So beliebt ist die App, dass Rizzi im Februar den Brotjob bei einer Basler Webdesign-Firma aufgab und seither als Indie-Entwickler ausschliesslich von seiner Software lebt. Je über 100’000 Exemplare der iPhone- (Fr. 3.30) respektive iPad-Version (Fr. 5.50) wurden bereits aus dem Appstore heruntergeladen, die Kommission von Apple beträgt 30 Prozent.

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